Neuheiten in der Philatelie aus Luxemburg

30. Tag der Maximaphilie in Mamer

Vom 12. bis 13. Oktober fand im "Mamer Schlass" die "30e Journée Maximaphile" und im "CIPA Mamer" eine Ausstellung mit Exponaten über "Krieg und Frieden" statt, welche vom Briefmarkensammlerverein Mamer unter der Leitung vom Präsident Ralph Letsch und seinen Mitarbeitern durchgeführt wurde. Der Vorstand des Vereins hatte viele Anstrengungen unternommen, um wertvolle Sammlungen für beide Ausstellungen zu bekommen und bot ein ansprechendes Rahmenprogramm an.

Bei der Eröffnungsfeier am Samstagmorgen begrüßte Ralph Letsch die anwesenden Ehrengäste und fand anerkennende Worte des Dankes an all jene Verwaltungen, Vereine und Personen, die zum Gelingen dieser philatelistischen Manifestation beigetragen hatten. Jos Wolff, RDP, Präsident der FSPL und Ehrenpräsident der FIP, erinnerte an die Entwicklung der "Journée Maximaphile" und wusste die vielen Aktivitäten der Vereinigung und den Einsatz der Sammlerinnen und Sammler im Wettbewerb und außer Wettbewerb hervor zu streichen. Andrée Trommer-Schiltz, Vizepräsidentin und Schatzmeisterin der FSPL, stellte als Präsidentin der Jury das Palmarès vor; danach wurden die Ehrenpreise überreicht. Vom Mamer Verein erhielten alle Aussteller eine passende Teilnahmebestätigung und ein Exemplar des Buches "1939-1945 - La guerre des timbres" als Geschenk. Anschließend überreichten Jos Wolff (FSPL) und Emile Espen (POST Philately) die Geschenke an die Aussteller der letztjährigen Ausstellung "Brücken/Ponts": Basien-Antunes Maria, Bichel-Molitor Nelly, Letsch Ralph, Mathieu-Polfer Nicole, Reuter Jean-Louis.

Tous les exposantsEmile Espen hielt einen sehr interessanten Vortrag über die Briefmarkenausgaben und die Ausgabepolitik betreffend die Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, sowie über die Ausgabe von drei Briefmarken bei der "Multilateralen Briefmarkenausstellung Luxemburg 2019", die vom 8. bis 10. November in den Ausstellungshallen auf Kirchberg stattfindet.  Nicolas Decock zeigte und kommentierte einige Auszüge aus seinem Buch "1939-1945 - La guerre des timbres", welches die Geschichte des Zweiten Weltkriegs mit Briefmarken belegt. Ralph Letsch beleuchtete die Kriegsereignisse in der Gemeinde Mamer im Jahr 1944. Abschließend erzählte ein kurzer Dokumentarfilm die Befreiung der Gemeinde Mamer im September 1944.

Der Erste Schöffe Roger Negri dankte dem "Cercle philatélique Mamer" und der "Mamer Geschichte asbl" für ihre jeweiligen Beiträge zum kulturellen Leben in den verschiedenen Ortschaften der Gemeinde, sei es um das Interesse an der Philatelie zu erhalten oder die Geschichte lebendig zu gestalten.

Bei dem von der Gemeinde Mamer angebotenen Ehrenwein konnten sich die Ehrengäste die ausgestellten Exponate im Wettbewerb und außer Wettbewerb im "Mamer Schlass" und im "CIPA Mamer" ansehen und unter sich ihre Kenntnisse über die Maximaphilie und die verschiedenen Sammlungen austauschen.

Couper de ruban Beide philatelistischen Ausstellungen hatten ein sehr hohes Niveau. Die Jury der "30e Journée Maximaphile" bestand aus folgenden Personen: Andrée Trommer-Schiltz, Präsidentin, Claude Feck, Sekretär, Francy Krack, Jean-Louis Reuter und Jos Wolff, Mitglieder. Bei der Maximaphilie im Wettbewerb: Goldmedaillen mit Ehrenpreis: Bandry Pascal (F), für sein Exponat: "Andorre, le pays des Pyrénées", 87 Punkte, Bracke Koenraad (B), für sein Exponat: "Eulen", 86 Punkte. Vermeilmedaillen: Watrin Jean-Claude (B), für sein Exponat "Le peintre Nicolae Grigorescu et son époque", 79 Punkte mit Ehrenpreis, Böttger Lars (L), für sein Exponat: "Der 1. Weltkrieg und seine Konsequenzen", 77 Punkte mit Ehrenpreis, Thill Roger (L), für sein Exponat "Giftnudeln und Pilzleckereien", 76 Punkte. Das Einrahmenexponat "Versailles-Rencontre avec l'Art et l'Histoire" von Savre Jacques (F) erhielt eine Silbermedaille.

Außer Wettbewerb stellten aus: Basien-Antunes Maria, "La famille Grand-Ducale", Bichel-Molitor Nelly, "Sidérurgie", Gillander Mariette, "Célébrités masculines", Letsch Ralph, "Ball und Kugel im Spiel und Sport", Oé Paul, "100 Jahre Luxemburger Radrennfahrer", Reuter Jean-Louis, "Die Burgen Luxemburgs" und "Großherzogin Charlotte und Nachkommen", Trommer-Schiltz Andrée, "La famille royale de Belgique", Wolff Jos, "Maximumkarten - richtig oder falsch?", "Luxemburg's Flora" und "Le Grand-Duché de Luxembourg".

Im CIPA stellten folgende Aussteller Sammlungen außer Wettbewerb zum Thema "Krieg und Frieden" aus: Kandel Ed, "D'Grande-Duchesse an Hier Famill am Exil (1940-1945)", Letsch Ralph, "World War II Remembered", "Peaceful Uses of Outer Space" und "Atoms for Peace", Mathieu-Polfer Nicole, "Frieden - Peace - Pax - Paix" und "Prix Nobel de la Paix", Schneider Roland, "Das Postwesen in Luxemburg im Zweiten Weltkrieg".

Samstags und sonntags fanden noch Vorträge zum Thema „Krieg und Frieden“ im „Mamer Schlass“ und im „CIPA Mamer“ statt.                                                                                                                             jw