32. Tauschbörse in Ettelbrück

Philatelisten, Philokartisten und Numismatiker treffen sich in der Patton-Stadt

Als größte Sammlerbörse der Großregion bewirbt Ettelbrück das Sammlertreff in der „Däichhal“ am Sonntag, 11. März. In der Tat nehmen in diesem Jahr wieder über 70 Händler an der in Sammlerkreisen sehr geschätzten Börse teil. Es ist dem Briefmarkensammlerverein aus der „Nordstad“ wiederum gelungen, neue Händler zu verpflichten. Auf über 160 Tischen werden Händler aus Belgien, Deutschland, Frankreich und Luxemburg ihre hochwertige Ware anpreisen.

Die Besucher finden vor allem alte Ansichtskarten (AK) sowie selbstverständlich Briefmarken, Münzen und Scheine aus aller Herren Länder. AK sind seit den 1990-er Jahren im Aufschwung. Vor allem Luxemburger AK werden am 11. März in Ettelbrück angeboten. Münzen sind bei Sammlern auch sehr begehrt, sei es Gold- oder Silbermünzen, modern oder antik. Auch Maximumkarten werden hier angeboten.

Dieses Jahr wird zum ersten Mal die Luxemburger Post (Post Philately) vor Ort sein und vor allem für ATM-Sammler ein kleines Highlight präsentieren. Die letzte Automatenmarke (ATM) (seit Dezember 2014 in 12 Selfpost-Automaten erhältlich) wird den Aufdruck „32. Tauschbörse in Ettelbrück“ bekommen. Diese selbstklebende ATM (Wertstufe 70 Cent) wird es nur am 11. März und nur in Ettelbrück geben. Selbstverständlich sorgt der Ettelbrücker Briefmarkensammlerverein für den entsprechenden Umschlag. Für weitere Informationen und Bestellungen kann man auch den Vorsitzenden des Sammlervereins kontaktieren (Tel. 81 79 56, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Eine gute Zusammenarbeit pflegen die Briefmarkenfreunde aus Ettelbrück und Umgebung auch mit dem Verein der Ahnenforscher. Zum Tauschtag begibt sich „Luxroots“ beriets zum achten Mal. Jeder interessierte Besucher des Sammlermarktes kann somit einen Einblick in dieses interessante Hobby bekommen. Mit Rat und Tat stehen die Repräsentanten der Luxemburger Vereinigung jedem zur Seite, der Näheres über seine eigene Ahnen wissen möchte.

Jedes Jahr flirtet die Zahl der Besucher mit der 700-er Marke. Das zeugt von der hohen Qualität der angebotenen Produkte. Wichtig für Sammler scheint aber auch der persönliche Kontakt zu den Händlern. Der rasante Aufstieg der Internetangebote im Sammlerbereich hat den traditionellen Börsen jedenfalls keinen Deut geschadet. Ganz im Gegenteil. Das Internet verbindet Händler und Sammler; es stellt Kontakte her. Die Börsen werden dann zum Treffpunkt: Die Ware kann man in aller Ruhe begutachten, Fachgespräche können geführt werden, neue Bekanntschaften geknüpft werden, Beratung kann stattfinden und, vor allem, Sammlerfreunde aus Luxemburg, Belgien, Deutschland und Frankreich können sich in „Pattontown“ wiedersehen. jw

Quelle: Luxemburger Wort vom Samstag, den 27. Januar 2018