Terminkalender

2. Tauschbörse für Maximaphilie und Kartophilie
Samstag, 24. November 2018
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Tauschbörse für Maximum- und Ansichtskarten

Am 24. November findet die zweite Tauschbörse für Maximum- und Ansichtskarten statt.

Am Samstag, dem 24. November 2018, veranstaltet die FSPL-Maximaphilie-Kommission den zweiten Tauschtag für Maximumkarten und Ansichtskarten von 9.00 bis 17.00 Uhr im "Foyer de la Philatélie" (38, rue du Curé) in Luxemburg.. Der Eintritt ist frei. Tische können noch bis zum 20. November 2018 reserviert werden. Erlaubt zum Anbieten und Tauschen sind nur Maximumkarten und Ansichtskarten.

Die POST Philately ist an diesem Tag mit einem Sonderstempel von 10.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 17.00 vertreten.

Gorgesbleue à mirroir Blaukehlchen schnitt

Hirondelle rustique Rauchschwalbe schnittRousserolle Effarvatte Teichrohrsänger schnitt
Außerdem gibt die Maximaphilie-Kommission drei Ansichtskarten mit den dazu passenden Briefmarken und Sonderstempel heraus. Die fertigen Maximumkarten werden auch an diesem Tag angeboten.

Viele sehen das Briefmarken-, Maximumkarten- und Ansichtskartensammeln als unnötige Zeitverschwendung an. Leider ahnen solche Menschen nicht, wie viel Schönes und Lehrreiches für jung und alt in der Briefmarke, Maximumkarte und Ansichtskarte steckt. Sie sind der Spiegel des kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Lebens aller Länder der Erde.

Die Maximumkarte ist ein philatelistischer Beleg, der aus drei Bestandteilen zusammengesetzt ist, und zwar: Ansichtskarte, Briefmarke und der dazu passende Stempel. Die Briefmarke muss auf der Bildseite der Ansichtskarte aufgeklebt und mit einem Poststempel versehen sein.

Die drei Bestandteile müssen untereinander ein Maximum an Übereinstimmung aufweisen und gewisse Bedingungen erfüllen, z.B. muss die Briefmarke in gutem Zustand sein und Frankaturgültigkeit am Abstempelungsdatum haben. Die Ansichtskarte muss sauber sein und im Motiv mit der Briefmarke übereinstimmen, was auch auf den Stempel zutrifft, der einwandfrei und leserlich sein muss. Die Ansichtskarte soll vor Ausgabe der Briefmarke im Handel sein, damit ein jeder die Möglichkeit hat, sie

zu erwerben und zur Anfertigung einer Maximumkarte zu verwenden.

Die Maximumkarte muss in der Zeit der Frankaturgültigkeit der Briefmarke, so nahe wie möglich zu deren Ausgabedatum hergestellt werden. Der Name des Ortes auf der Abstempelung muss eine direkte Beziehung zum gemeinsamen Bild, bzw. Motiv, der Briefmarke und der Ansichtskarte haben. Viele Sammler und Hersteller von Maximumkarten stellen sich die Frage, ob alte Ansichtskarten mit neuen Briefmarkenausgaben benützt werden können. Auf Grund ihres Alters und ihrer Seltenheit bilden eben diese alten Ansichtskarten wertvolle Unterlagen für die Herstellung von Maximumkarten.

Der maximaphilistische Wert einer Maximumkarte, das heißt ihre Bewertung für den Tausch und für Ausstellungen, ist abhängig : - von der Qualität ihrer Bestandteile und von der Beachtung der drei Übereinstimmungen, - vom Katalogwert der Briefmarke, der auf Grund ihres Nominalwertes und ihrer Seltenheit festgesetzt ist, - von der Seltenheit und Beschaffenheit der Ansichtskarte - alte Ansichtskarten werden höher bewertet als neue, - von der Tatsache, ob auf dem Bild der Ansichtskarte Elemente vorhanden sind, die das Bild der Briefmarke ergänzen, falls dieses eine Einzelheit oder einen Ausschnitt eines Motivs darstellt, - von der Art der postalischen Abstempelung: ob sie älter ist und eine gute Übereinstimmung aufweist, - von der Illustration des Stempels: ob diese einen Text oder ein Bild aufzeigt, die in Zusammenhang mit dem Motiv der Briefmarke stehen. Besonders wertvoll sind alte Maximumkarten vor 1940 und etliche nach 1940, welche dem internationalem Reglement entsprechen.

Die zur Goldenen Hochzeit des Erlauchten Herrscherpaares Großherzog Adolph und Großherzogin Adelheid-Marie herausgegebene Ansichtskarte mit der Briefmarke 5c Großherzog Adolph im Profil, abgestempelt am 16. Januar 1902 in Luxemburg, gilt zur Zeit als älteste Maximumkarte Luxemburgs - bis zur Zeit noch immer ein Unikat. Diese Maximumkarte wurde von Luxemburg nach Wien geschickt

Die erste Postkarte mit Privataufdruck finden wir gestempelt im Jahr 1874. Um 1890 waren schon Privat Bildpostkarten im Gebrauch. Um die Jahrhundertwende haben die Kaufs-und Tauschanzeigen von der Kartophilie im "Les Petites Affiches", dem Beiheft vom "Moniteur du Collectionneur" einen erstaunlich großen Raum eingenommen und man sprach von einem Bildpostkartenboom. Auskünfte bekommt man beim FSPL-Präsidenten Jos Wolff, RDP, Tel.: 370441, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!    oder bei der Vizepräsidentin für das Zentrum: Andrée Trommer-Schiltz, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!                       jw

Ort Foyer de la Philatélie, 38, rue du Curé, L-1368 Luxembourg